biografie

portrait willi müller

Willi Müller wurde am 27. Juni 1951 in Unterkulm im Kanton Aargau geboren. Dort ging er auch zur Schule bis er in Aarau das damalige Lehrerseminar besuchte. Nach drei Jahren Schuldienst auf dem Land zog er nach Zürich und besuchte dort die Kunstgewerbeschule, die heutige Hochschule für Gestaltung. Willi Müller blieb von 1974 bis 1978 und schloss mit einem Zeichenlehrerdiplom ab. Seine Lehrer waren vor allem R. Frauenfelder und Theo Kneubühler.
Nach dieser Zeit nahm er ein Teilpensum für Zeichnen an einem Zürcher Gymnasium an, unterbrochen von einem einjährigen Lehrauftrag für Malerei an der Schule für Gestaltung in Zürich. Schon früh begann er jedoch auch künstlerisch selbstständig zu arbeiten. 1981 verlegte er seinen Wohnsitz und Atelier an den Bielersee nach Nidau. Aus dieser Gegend stammt seine Frau Dorette. Zusammen haben sie drei Kinder. Schon im Kanton Aargau war Willi Müller Mitglied der Visarte und nahm an Aktivitäten teil, zum Beispiel an der Ausstellung Dialoge im Kunsthaus Aarau 1989 mit einer Recherche zum Maler René Auberjonois. Der Kanton Aargau unterstützte seine Arbeit in jenem Jahr auch mit einem Stipendium. Später wechselte er die Sektion der Visarte nach Biel, wo er auch in der Kunstszene verwurzelt ist.

Nachdem er in seiner Ausbildungszeit in Zürich ausgiebig mit multimedialen Techniken experimentiert hatte, entschied er sich in der selbstständigen Atelierarbeit bald einmal für eine Vertiefung in die Malerei. Mit jungen Berner Malern traf er sich ein paar Jahre informell in der Gruppe "Entstand".
Willi Müller hat den Eindruck, lange gebraucht zu haben, um eine reife, selbstständige Malerei zu entwickeln. Über innere Umbrüche, Aufbau und Einsturz sucht er nach einer Form, wo die Menschen, die Dinge, die Orte dieser Welt in ihren Geheimnissen durch die Kunst erfahrbar werden.